Worauf du bei einem Spieltisch achten solltest

Wenn du nach einem Spieltisch für Kinder suchst, kann die große Auswahl schnell überwältigend wirken. Es gibt Sensoriktische, Maltische, Spieltische mit Stauraum, Tische zum Bauen mit Bausteinen, Wassertische – wie soll man sich da für nur einen entscheiden? Du möchtest schließlich etwas, zu dem dein Kind immer wieder zurückkehrt, und keinen Tisch, an dem es schnell das Interesse verliert oder aus dem es schon bald herauswächst.

Eine Möglichkeit, die Auswahl einzugrenzen, ist, nicht nur daran zu denken, womit dein Kind gerade gerne spielt. Seine Interessen können sich schnell verändern. Ein Spieltisch, der verschiedene Arten von Aktivitäten bietet, gibt deinem Kind mehr Möglichkeiten zu spielen, zu entdecken und mit zunehmendem Alter neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Hier sind sechs Dinge, auf die du achten kannst, wenn du einen Spieltisch suchst, an dem dein Kind viele Jahre Freude hat:

  1. Vielseitigkeit für verschiedene Spielarten

Ein Tisch, der nur für eine bestimmte Aktivität gedacht ist, wird mit der Zeit möglicherweise weniger genutzt. Deshalb lohnt es sich zu überlegen: Auf wie viele verschiedene Arten kann dein Kind damit spielen? Kann es an einem Tag sensorische Materialien erkunden, am nächsten kreativ werden und danach bauen oder Rollenspiele machen?

Aber wie dein Kind spielt, ist genauso wichtig wie das, womit es spielt. Der Wechsel zwischen Spielen auf der Tischplatte, an einer vertikalen Fläche und sensorischem Spiel ermöglicht es deinem Kind, Hände und Körper immer wieder auf neue Weise einzusetzen – und dabei Koordination, Feinmotorik und räumliches Denken zu entwickeln.

Diese Vielfalt ist beim Spieltisch für jede Spielart direkt integriert, mit fünf Spielmodi an einem Ort. Dein Kind kann im sensorischen Modus die Sensorikbehälter erkunden und anschließend aufstehen und im Staffelei-Modus zeichnen. Oder es experimentiert mit der Ballbahn oder der Magnetischen Tafelseite der Doppelseitigen Spielplatte und verwandelt sie anschließend für die nächste Idee wieder in eine Tischplatte. So kann dein Kind am selben Ort immer wieder neue Spielmöglichkeiten entdecken, ohne dass jedes Mal ein neuer Aufbau nötig ist – und dabei neue Fähigkeiten entwickeln.

  1. Eine Höhe, die sich an dein wachsendes Kind anpassen lässt

Die richtige Tischhöhe für ein Kleinkind ist nicht unbedingt auch für ein Vorschulkind ideal. Wenn du einen Spieltisch mehrere Jahre lang nutzen möchtest, achte auf verstellbare Beine oder verschiedene Höheneinstellungen, die sich anpassen lassen, wenn dein Kind größer wird.

Der Spieltisch für jede Spielart wird mit vier Tischbeinverlängerungen geliefert, die die Gesamthöhe um etwa 6,4 cm erhöhen. Aber die Höhe ist nur ein Teil davon, was es bedeutet, dass ein Tisch mit deinem Kind mitwächst. Idealerweise wachsen auch die Spielmöglichkeiten mit. Achte auf Aktivitäten, die mit den sich entwickelnden Fähigkeiten deines Kindes anspruchsvoller werden können.

  1. Möglichkeiten zum Spielen auf der Tischplatte und an einer vertikalen Fläche

Bei vielen Spieltischen findet das Spielen ausschließlich auf einer horizontalen Fläche statt. Ein Tisch, der sich auch in eine vertikale Staffelei verwandeln lässt, bietet deinem Kind eine weitere Position zum Zeichnen, Bauen, Greifen und Hantieren mit Materialien.

Darum ist das wichtig: Auf einer flachen Fläche führen kleine Kinder Bewegungen typischerweise aus den Schultern und Ellenbogen heraus aus. Eine vertikale Fläche fördert die Streckung des Handgelenks und die Bewegung der Finger. Gleichzeitig wird die Rumpfmuskulatur beansprucht und die Koordination beider Körperseiten unterstützt.

Mit den fünf Spielmodi des Spieltischs für jede Spielart kann dein Kind ganz einfach zwischen horizontalem und vertikalem Spiel wechseln – und dabei weit mehr als nur malen und zeichnen. Es kann mit Magneten auf der Magnetischen Tafelseite kreativ werden oder die Bauplatte für große & kleine Bausteine befestigen, um mit den eigenen Bausteinen vertikal zu bauen. Vertraute Aktivitäten auf eine vertikale Fläche zu verlagern, kann sich wie eine ganz neue Spielidee anfühlen und deinem Kind neue Möglichkeiten geben, Hände und Körper einzusetzen.

  1. Stauraum, den dein Kind selbst erreichen kann

Wenn Spielmaterialien in Reichweite sind, kann dein Kind selbst entscheiden, was es als Nächstes machen möchte, ohne darauf zu warten, dass du etwas vorbereitest. Wenn du also nach einem Spieltisch mit Stauraum suchst, solltest du darauf achten, wer diesen tatsächlich erreichen kann.

Der Spieltisch für jede Spielart enthält zwei Auffangschalen für Spiel- und Kreativmaterialien. In den beiden Sensorikbehältern lassen sich Materialien zwischen den Aktivitäten aufbewahren, und beim sensorischen Spiel werden die Behälter selbst zur Spielfläche. Der herausnehmbare Halter für Sensorikbehälter hält beide Behälter an ihrem Platz und hilft dabei, Verschüttetes und Krümel aufzufangen.

Gut erreichbarer Stauraum kann es auch dir erleichtern, Aktivitäten vorzubereiten und auszutauschen. Du kannst Materialien in den Sensorikbehältern zusammenstellen, die Deckel aufsetzen und sie wieder hervorholen, wenn dein Kind spielen möchte.

  1. Möglichkeiten, in neue Arten des Spielens hineinzuwachsen

Die Interessen deines Kindes verändern sich mit zunehmendem Alter – und die Art, wie es spielt, ebenso. Achte auf einen Spieltisch, der neue Herausforderungen und Spielmöglichkeiten bietet, während sich die Fähigkeiten deines Kindes weiterentwickeln.

Mit 18 Monaten lädt ein Sensoriktisch vielleicht zu einfachen Handlungen wie Graben, Gießen und Mischen ein. Mit 3 Jahren kann derselbe Spielbereich komplexere Aktivitäten wie Rollenspiele, Zuordnen, Zählen und das Formen von Buchstaben unterstützen.

Mit dem Spieltisch für jede Spielart kann dein Klein- oder Vorschulkind mit dem Ballbahn-Bauzubehör Ursache und Wirkung erforschen oder mit dem Strong Hands Wasserstift erste Schreibbewegungen üben. Wenn sich seine Fähigkeiten weiterentwickeln, eröffnen Erweiterungen wie Staubarme Kreide und Papierblöcke für die Staffelei noch mehr Möglichkeiten zum Schreiben und kreativen Gestalten.

  1. Neue Spielideen für Spaß und Lernen

Selbst bei einem vielseitigen Spieltisch liegt die Planung bei dir, und passende Aktivitäten für dein Kind zu finden, kann zeitaufwendig sein.

Der Leitfaden mit Ideen für sensorisches Spiel, der beim Spieltisch für jede Spielart enthalten ist, bietet mehr als 100 altersgerechte Aktivitäten und nimmt dir damit einen Teil der Vorbereitung ab. Manche Ideen fördern die Feinmotorik, etwa durch Gießen oder Stapeln. Andere unterstützen erste Fähigkeiten beim Sortieren, Zählen und Rollenspiel.

Wenn dein Kind älter wird, findest du im Leitfaden Aktivitäten, die zu seiner jeweiligen Entwicklungsphase und seinen Fähigkeiten passen. So gibt es beim Großwerden immer wieder etwas Neues auszuprobieren ♥️

Autor

Team Lovevery Avatar

Team Lovevery

Visit site

Veröffentlicht in 18 - 48 Monate+, Feinmotorik, Kindergarten, Kunsthandwerk, Sensorische Entwicklung, Spielzeit, Spiele & Aktivitäten

Weiter lesen